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Der wichtigste Risikofaktor für die Altersbedingte Makuladegeneration: Das Alter



Das Alter ist der wichtigste Risikofaktor für die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Auch andere Faktoren erhöhen das Risiko, an der AMD zu erkranken. So haben amerikanische Wissenschaftler einen Gendefekt auf dem Chromosom 1 entdeckt, der wahrscheinlich bei 20 bis 60 Prozent der Patienten Ursache für die Augenerkrankung ist.

Weitere Risikofaktoren für AMD: Rauchen und Bluthochdruck

Sowohl die Gene wie auch das Alter lassen sich nicht beeinflussen. Weitere Risikofaktoren für die AMD wie beispielsweise Rauchen und Bluthochdruck sind jedoch vermeidbar. Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass Bluthochdruck vor allem ein Risikofaktor für die feuchte Form der altersbedingten Makuladegeneration ist.

Unterschiedliche Entstehungsmechanismen der AMD

Je nachdem, welche Form vorliegt, ist der Entstehungsmechanismus unterschiedlich:

Bei der sogenannten „feuchten“ Form der altersbedingten Makuladegeneration kommt es unter der Netzhaut zu einer Neubildung von Blutgefäßen. Diese neuen Gefäße sind undicht und geben Flüssigkeit ab, die die Netzhaut anhebt und bewirkt, dass das Bild in diesem Bereich verzerrt wahrgenommen wird. Auch Einblutungen unter der Netzhaut können auftreten.

Bei der trockenen Form der altersbedingten Makuladegeneration kommt es zu einem langsamen Untergang von Pigmentepithel und Photorezeptoren im Auge. Das führt häufig zunächst zu punktuellen Ausfällen im Sehfeld, die später größer werden und ineinander übergehen. Es stellt sich eine langsame, schrittweise Sehverschlechterung, besonders beim Lesen ein. Der Betroffene sieht Teile des Bildes, in diesem Fall Buchstaben oder Silben, nicht mehr.
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