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Patienten ziehen PEG-Sonde der Magensonde vor



Die wohl einfachste Form der künstlichen Ernährung bietet die Magensonde. Sie wird über die Nase bis in den Magen vorgeschoben. Ein Teil der Sonde verbleibt außerhalb der Nase, damit sie sich gut befestigen lässt. Magensonden eignen sich jedoch nur für eine befristete Zeit, da sie die Schleimhäute reizen und kleine Druckgeschwüre hervorrufen können.

Hinzu kommt, dass die Patienten Magensonden oft als Fremdkörper empfinden. Wer eine Magensonde trägt, ist als Kranker erkennbar. Das führt oft dazu, dass der Patient sich gezeichnet fühlt. Insbesondere im ambulanten Bereich kommt dies häufig vor.

Die Magensonde ist für verwirrte Patienten ungeeignet

Bei Veränderungen an der Speiseröhre darf der Arzt keine Magensonde legen. Für verwirrte und Patienten, die schlecht kooperieren, ist eine Magensonde nicht sinnvoll, weil sie sich die Sonde leicht ziehen. So entsteht für den Patienten möglicherweise ein Schaden, der durch die Vorteile der Sonde nicht aufgewogen wird.

PEG-Sonde wird durch die Bauchdecke in den Magen eingeführt

Erhält ein Patient über längere Zeit künstliche Ernährung, wird eine Ernährungssonde direkt durch die Haut von außen in den Magen gelegt. Mediziner nennen diese Sonde PEG-Sonde (perkutane endoskopische Gastrostomie Sonde). Das Legen einer PEG-Sonde ist etwas aufwändiger: Sie wird – wie ihr Name nahelegt – mit einem Endoskop von außen durch die Bauchdecke im Magen platziert. Der Patient bekommt zuvor ein schläfrig machendes Medikament, damit ihm der Eingriff keine Schmerzen bereitet. Der Vorteil der PEG-Sonde ist, dass Patienten sie kaum als störend empfinden. Zudem ist sie für eine langfristige künstliche Ernährung geeignet.
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